zwischen den Pixeln lesen

Gutes Webdesign ist die Summe vieler Teile. Damit ein erfolgreiches Ganzes entstehen kann, ist ein Blick über den Tellerrand notwendig:
Grafische Qualifikationen und eine optimale zeitgemäße technische Umsetzung sind notwendige Voraussetzungen - aber auch theoretische Erkenntnisse aus den Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie haben großen Einfluss auf die praktische Erstellung einer multimedialen Anwendung.

Neben der technischen Stabilität des Anwendungsbetriebs zählt eine nutzerfreundliche Bedienung, ein konsistentes Designkonzept und eine universelle Oberflächenästhetik zu den entscheidenden Qualitätsmerkmalen von erfolgreichen interaktiven Systemen. Um Kommunikationsziele wirksam zu unterstützen, ist das Design strategisch einzusetzen. Das Anwendungsprogramm stellt die Kommunikationsplattform zwischen Mensch und Maschine dar. Eine störungsfreie Kommunikation ist dann möglich, wenn die Schnittstelle (Oberfläche) entsprechend den Bedürfnissen des Menschen aufbereitet ist. Diese Oberfläche bzw. deren Gestaltung bezeichnet man als Human Interface.

Gutes Design berücksichtigt von jeher Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit und basiert neben formal-ästhetischen Gesichtspunkten auch auf Erkenntnissen kognitiver Prozesse: Zum Beispiel wie Wahrnehmung funktioniert und wie Aufmerksamkeit gelenkt oder Motivation gefördert werden kann. Unter Berücksichtigung dieser kognitiven Fähigkeiten oder Begrenzungen gilt es, entsprechende Designstrategien zu entwickeln, die ich kurz vorstellen möchte.

Die Ästhetik einer Präsentation spiegelt sich wider in einer guten Usability, im Informationsdesign, im Navigationsdesign und im Oberflächendesign.

Diese Designkonzepte sind idealerweise aufeinander abgestimmt und greifen ineinander. Ein gelungenes Screendesign ist Ausdruck einer stimmigen Gesamtstrategie und äußert sich idealerweise in größtmöglicher Akzeptanz seiten des Benutzers.

nach oben